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Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein

Um für Sie / euch noch besser behandeln zu können, habe ich mich letzte Woche zur Schmerztherapeutin nach Liebscher & Bracht qualifiziert. 

 

Die enorme Wirkung der Therapie nach Liebscher & Bracht zeigt, dass die Schmerzen nicht durch den Verschleiß der Struktur an sich entstehen, sondern durch die vom Gehirn registrierten überhöhten muskulär-faszialen Spannungen –, die wiederum auf minimalistische und einseitige Bewegungsmuster zurückgehen. 

 

Bei der von Liebscher & Bracht angewandten manualtherapeutischen Technik, der Osteopressur, werden gezielt die Alarmschmerz-Rezeptoren in der Knochenhaut gedrückt.

Dadurch können die Hirnprogramme angesteuert und zurückgesetzt werden, sodass sich die muskulär-faszialen Spannungen normalisieren. Als Folge werden auch die Gelenkflächen und Wirbelkörper nicht mehr so stark aufeinandergepresst, was von den Rezeptoren in unserem Körper wahrgenommen und an das Gehirn weitergeleitet wird. Entsprechend wird auch der Alarmschmerz eingestellt.

Schon bei der ersten Behandlung lässt sich feststellen, ob die Schmerzen auf muskulär-fasziale Fehlspannungen zurückzuführen sind und die Liebscher & Bracht-Therapie helfen kann. 95 Prozent aller Patienten, die mit der Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht behandelt wurden, gehen schmerzfrei oder erheblich schmerzärmer nach Hause.

 

Essentiell für die dauerhafte Wirksamkeit der Liebscher & Bracht-Therapie ist jedoch, dass die einseitigen Bewegungsmuster, die zu den Schmerzen geführt haben, konsequent geändert werden.

 

Ansonsten bauen sich die entsprechenden Bewegungsprogramme im Gehirn und die strukturbedrohenden muskulär-faszialen Überspannungen bald wieder auf, sodass der Alarmschmerz erneut gesendet wird.

Weil der moderne Alltag vieler Menschen jedoch einseitige Bewegungsmuster fördert und eine konsequente Änderung dieser Routinen selten zulässt, hat Liebscher & Bracht verschiedene Übungen entwickelt, die den muskulär-faszialen Verkürzungen gezielt entgegenwirken. Jeder kann diese sogenannten Engpassdehnungen erlernen.

 

Um die Schmerzfreiheit dauerhaft zu ermöglichen, ist eine konsequente Anwendung der Übungen erforderlich – parallel zur Osteopressur und darüber hinaus.

 

In durchschnittlich zwei bis drei Behandlungen werden die Hirnprogramme immer wieder zurückgesetzt und durch die zunächst kontrollierten Übungen umtrainiert.

 

Aktive Mitarbeit ist insbesondere bei der Prävention von Schmerzen ein wichtiger Bestandteil der Therapie.

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Kommentare: 3
  • #1

    JS (Sonntag, 20 Dezember 2020 21:16)

    Sehr bekannte und hilfreiche Therapie (was ich bisher gehört habe)

  • #2

    Tanja Kampe (Montag, 21 Dezember 2020 11:13)

    Klasse! Hab mit der Methode die Schmerzen eines Bandscheiben-Vorfalls komplett wegbekommen! Bin total begeistert davon und finde es toll, dass es dieses Methode jetzt auch hier gibt! ����

  • #3

    Katrin (Donnerstag, 07 Januar 2021 21:06)

    Ich bin letzte Woche zum 1. Mal in diesen Genuss gekommen. Hatte durch Fehlhaltung am Arbeitsplatz stark Schmerzen im Nacken/Schulter -Bereich.
    Dank Marita sind meine Schmerzen wie weggeblasen. Dazu hat Sie mir weitere Übungen gezeigt um selbst zuhause meinen Schmerzen entgegenzuwirken.

    Ich kann wirklich nur jedem Marita empfehlen!